Art Karlsruhe 13.02-16.02.2020

 

 

GALERIE BENGELSTRÄTER

 

 

Liebe Freunde der Galerie Bengelsträter,

ab 13. Februar 2020 ist es wieder soweit!

Vier Tage lang präsentieren sich über 200 Galerien auf der art KARLSRUHE, der renommierten internationalen Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst.

Wir feiern in diesem Jahr unser 25.-jähriges Galeriejubiläum und freuen uns ganz besonders auf Ihren Besuch! Einige Einladungen zur Preview am 12.02.2020 können wir noch verschicken.

Besuchen Sie uns am Stand H 33 in der Halle 3.

Unsere Künstler/innen: Rainer Augur, Frank van Hemert, Ryo Kato, Silke Leverkühne, Stefan Pietryga, Wang Shugang, Anna Lena Straube

Die Galerie in Düsseldorf und Iserlohn bleibt während der Messewoche geschlossen.

Mit herzlichen Grüßen
Jutta Bengelsträter

 

 

 

Anna Lena Straube, Ohne Titel, 2020, Acryl auf Leinwand, 260 x 190 cm

 

Biografie von Anna Lena Straube:

13.05.1978 geboren in Bremen
1998 Abitur, Freie Waldorfschule Bremen
1998-1999 Studium Soziologie, Philosophie und Pädagogik (M.A.) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

1999-2004 Studium Freie Kunst an der Muthesius Kunsthochschule Kiel (damalige Muthesius – Hochschule, Fachhochschule für Kunst und Gestaltung) / Basisklasse bei Prof. Elisabeth Wagner / Klasse für Malerei bei Prof. Peter Nagel

2004-2005 Aufbaustudium Kunsttherapie an der HfbK Dresden bei
Prof. Tietze/Praktika in einer psychosomatischen Klinik (Bad Bramstedt, Schleswig-Holstein) und in der Psychiatrie (Arnsdorf, Sachsen) vorzeitiger Abbruch des Studiums, ohne Abschluss

2007 Stipendium der Staatskanzlei Kiel im Künstlerhaus Cismar

Seit 2008 lebt und arbeitet die Künstlerin in Berlin.

 

 

Ryo Kato, Brasilianische Rinderzucht IV, 2019 Öl/Acryl auf Leinwand, 130 x 180 cm

 

Ryo Kato

Biografie von Ryo Kato:

Ryo Kato, 1978 in Nimi, Japan geboren.

Er studierte an der Universität der Künste Berlin bei den Professoren Wolfgang Petrick und Daniel Richter.Als Meisterschüler von Daniel Richter, fing er an sich kritisch mit den Themen über Umweltkatastrophen auseinander zu setzen. 2012 erlangte er den Ersten Platz beim„I – Shi“– Preis des Okayama Präfektur – Museums in Okayama Japan und erhielt 2013 den Förderpreis der Darmstädter Sezession.

Ryo Kato arbeitet in einem spontanen, kraftvollen und detailliertem Duktus, der zu seiner ganz eigenen Handschrift geworden ist. Auf den ersten Blick entstehen abstrakte und dichte Farb-Form-Gebilde mit leidenschaftlichen und poesievoll-kalligraphischen Momenten. Auf den zweiten Blick bieten diese Werke eine beeindruckende Fülle figurativer Details die den Betrachter auf eine Entdeckungsreise schicken.
 
 
 
 
Silke Leverkühne, Clarenbach, 2017, Eitempra auf Leinwand, 140 x 220 cm

 

Biografie von Silke Leverkühne:

1953 in Rendsburg geboren. 1971 – 78 Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschülerin bei Alfonso Hüppi. 1975 – 76 Studium an der Academica di Belle Arti in Florenz. 1985 – 86 Atelieraufenthalt im Künstlerhaus Bethanien in Berlin. 1987 – 89 Stipendiatin der Günther-Peil-Stiftung des Leopold Hoesch Museums in Düren. 1989 Förderpreis der Stadt Düsseldorf. 1993 – 95 Gastprofessur für Malerei an der Gesamthochschule Kassel. Von 1999 – 02 Lehrauftrag an der Universität Gh Essen. 2002 – 03 Vertretungsprofessur an der Kunsthochschule Kassel. Seit 2004 hat Silke Leverkühne eine Professur für Malerei an der Universität zu Köln. Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf.

Helles glänzendes Licht, das sich im Wasser sammelt, blaue, diesige Himmel, die sich in den Seen spiegeln, ein Grün, ein Blau, Pflanzenformen, Gesträuch, Geäst, das die Wasserflächen überlagert, unterschlingt, vom Wasser reflektiert wird, sich im Wasser bricht: Oben und unten, außen und innen, die Zeit und ihr Fluss durchdringen sich in vielschichtigen, durchlässigen, diaphanen Bildgebilden. Die Welt ist da, und in der Malerei wird aus dem (unscheinbaren) Kontinuum der materiellen Welt ein dort verwurzelter Anblick, in dem sich Sehen und Gesehenwerden verschränken. Silke Leverkühnes Malerei entsteht eine Welt der Sichtbarkeit, die im Spielraum der unendlichen schöpferischen Möglichkeiten das Gegebene als Kern von Evidenz wieder findet, mit neuer Überzeugungskraft, im bestürzenden Wiedererkennen. Der Blick wandert in das Bildgeschehen hinein, bewegt sich im Bild, folgt den Farbstrudeln, den Klängen der Farbbegegnungen, den Spiegelungen, die in schimmernden Farbschleiern aufblitzen und wieder verschwinden, erfährt Brüche, Verdichtungen, Schichtungen, und Lockerungen: eine Entdeckung der subtilen Verflechtung, die das Bild – zwischen opus und actus – entwickeln, eine gleitende Bewegung, die die komplementären Größen, die Form und den Sachinhalt balanciert und immer wieder neu entfaltet.

Dorothée Bauerle-Willert

 

 

PAPPEL ( -bronze, 45) 2016 Bronzeguss patiniert (unikat) H45Durchmesser9 / SARRASANI 2019 Linde farbig gefasst H50B10T16 / PAPPEL ( -gips,silber) 2019/20 Gipsguss mit Weißgold gefasst H 45 Durchmesser

 

Stefan Pietryga:
1954 in Ibbenbüren/Westfalen geboren. Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, Abteilung Münster. 1980 Meisterschüler bei Prof. Ernst Hermanns. 1990 erhält er das Bildhauerstipendium „Werkstattschloss“ der Stadt Wolfsburg und 1991 das Förderstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg, sowie 1993 das Stipendium Cité Internationale des Arts, Paris. Stefan Pietryga lebt und arbeitet in Potsdam.

Stefan Pietryga ist Maler und Bildhauer. Eine Hauptfigur seiner skulpturalen Arbeit ist sicher die Pappel, hauptsächlich in Holz und mit Farbe, blau wie der Himmel, aber auch in Bronze gegossen, grün und schwarz patiniert. Sein Interesse für diese spezielle Art Baum resultiert aus einer intensiven Auseinandersetzung mit romanischen Bauten. Pietryga sucht ein Pendant zu dieser Stilrichtung, die sich durch Wucht und Schwere auszeichnet. Die Pappel mit ihrer markanten aufragenden Form schien ihm besonders geeignet. Bald entwickelte sie sich aus diesem Kontext zu einer eigenständigen Figur. Pietryga arbeitet mit Säge und Beil in groben und kantigen Formen aus dem Holz. Um sie in der Landschaft hervorzuheben bemalt er sie in Ultramarine um Vorstellungen von Himmel, Tiefe, Transzendenz und Immaterialität zu wecken. Ein anderer Teil der künstlerischen Aussage Pietrygas sind seine Aquarelle. In den Großformaten auf Papier gerät die nie monochrome Farbfläche selbst in Bewegung, wird Spiegelbild der Schrittfolgen der tanzenden Menschenmenge, deren Muster wiederum den Ort oder die Farblandschaft definiert, an dem die Bewegungen stattfinden. Wir sehen Figuren, die sich an mehreren, an einer Vielzahl von topographischen punkten gleichzeitig befinden, denn an sich sind die farbigen Schemen ohne Individualität, ohne eigene Identität. Sie sind Variationen einer grundsätzlichen Figur: des Passanten. Der Passant bestimmt durch seine Wege und die Schnelligkeit seiner Bewegung die Konturen eines Ortes.

 

 

Wang Shungang, CAO NI MA, 2012, Bronze 150 x 110 x 60 cm

Wang Shungang

Wang Shugang (geb. 1960) studierte Bildhauerei an der Central Academy of Fine Arts in Peking. Nach seinem Abschluss wurde er als Mitarbeiter des Stadtplanungsbüros verpflichtet, das er aber nach einem Jahr verließ, um als freier Künstler zu leben. 1989 emigrierte er nach Deutschland. Er lebte und arbeitete als Bildhauer im Ruhrgebiet und kehrte erst 2000 wieder in seine Heimat zurück. Über seine Zeit in Deutschland sagte er später, hier habe er gelernt, „was es heißt, einsam zu sein.“

2010 lautete der Titel einer Einzelausstellung seiner Werke in der Residenz der Deutschen Botschaft in Peking „Das Ich im Wir“, ein Titel, der programmatisch ist für die Arbeit Wang Shugangs. Im selben Jahr zeigte Alexander Ochs Galleries Berlin / Beijing in Peking die Einzelausstellung „Two are better than One“, was auf den gleichen Kontext in Wang Shugangs Arbeiten hinweist.
Mit seiner stark reduzierten und stilisierten Formensprache formuliert der Künstler in immer neuen Ansätzen sein zentrales Thema: Das Verhältnis von Individuum und Kollektiv in der von einer Partei beherrschten Massengesellschaft. Sein Leben in Deutschland aber hat ihn schmerzlich erleben lassen, dass die individuelle Freiheit des Einzelnen gleichzeitig auch den Verlust von Gemeinschaft und Zusammenhalt bedeutet, den es so in China seiner Meinung nach noch nicht gibt. Aber, so sagt er: „Der Preis der Geborgenheit besteht eben in dem Uniformitätsdruck des Kollektivs.“

Wang Shugang nähert sich den rasanten Umbrüchen der chinesischen Gesellschaft aus einer Vielzahl innovativer Perspektiven. Mit seinen Werken diskutiert er die Entwicklung, die zu einer drastischen Veränderung ökologischer, urbaner und sozialer Landschaft geführt hat und durchleuchtet die Möglichkeiten und Grenzen eines solch immensen Wandels kritisch. Wang Shugang entwickelt seine glatt polierten, ausgesprochen ästhetischen Bildwerke aus der Widersprüchlichkeit seiner kulturellen Erfahrungsmuster. Dabei erfindet er eine symbolhafte Farben- und Formensprache. Der Bildhauer fertigt seine skulpturalen Modelle aus rot leuchtendem oder schwarzem Polyester sowie aus Marmor oder Bronze an, die uns einerseits an seriell hergestellte Industrieprodukte erinnern, und die andererseits sowohl von europäischer Figuration des 20. Jahrhunderts als auch von buddhistischer Ikonografie beeinflusst sind. Die Figuren Wang Shugangs treten selten alleine auf, sondern häufig als Gruppen. Aber häufig verkörpert der Einzelne trotz der kollektiven Zugewandtheit eine isolierte Existenz.

International bekannt wurde Wang Shugang durch seine roten Mönche, die Gruppe von acht lebensgroßen, in einem spirituellen Kreis hockenden und an buddhistische Mönche erinnernden Figuren, die er für den G-8 Gipfel in Heiligendamm 2007 konzipierte und die 2010 auf der Biennale in Vancouver neu inszeniert wurden. Typisch für sein Werk ist die bittere ironische Brechung zwischen Gegenwart und Rückbesinnung auf Tradition und kulturelles Wissen: Gab es ein nennenswertes Ergebnis in Heiligendamm? Die Zahl acht hat in der chinesischen Tradition eine glückbringende Bedeutung, aber was heißt das heute noch?
 
 
 

 

Rainer Augur

Rainer Augur versucht die besonderen Momente des Lebens auf Leinwand einzufangen, um damit Emotionen auf den Betrachter zu übertragen. Objekte und Personen werden möglichst detailgetreu erfasst und wiedergegeben, kräftige Farben und das Spiel mit Licht und Schatten lassen Szenen dabei besonders realistisch erscheinen.

Rainer Augurs fotorealistische Porträts zeigen Menschen in sehr persönlichen Gefühlsmomenten. Dabei scheint die  Figur in sich selbst versunken und als Teile einer großen Gemengelage, die sind Stadt nennt. Von dem Künstler geht eine besondere Art der Poesie aus, die er in seinen Bildern ausdrückt.

Er studierte visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Illustration an der Kunsthochschule Wuppertal. Danach Artdirector/ Storyboardzeichner in und für internationale Werbeagenturen
Seit 1990 selbständiger AD im Modebereich.

Lebt und arbeitet bei Hamburg.

 

 

Frank van Hemert, The real song we sing about our lives, 2016, Öl auf Leinwand, 200 x 130 cm

Frank van Hemert

Biografie von Frank van Hemert:

Frank van Hemert geb. 1956 in Kerkrade / NL. 1975 bis 1979 Studium an der TeHaTex in Tilburg, 1980 bis 1982 besuchte er die Ateliers 63 in Haarlem.
1982 als junger Künstler auf der documenta 7 vertreten. Zahlreiche Einzelausstellungen, u.a. im Haags Gemeente Museum, Den Haag, Stedelijk Museum, Amsterdam und in der Galerie Michael Schultz in Berlin, verweisen auf die Internationalität seiner Kunst. Er arbeitet in Serien, in denen er sich auf grundlegende Themen menschlicher Existenz bezieht: Tod und Sexualität, mit denen sich jeder auseinandersetzen muss. Oft ist dabei die Sprache nicht zureichend. Für Frank van Hemert sind diese Themen Ausgangsmaterial und Antrieb zugleich. Seine Auseinandersetzung mit ihnen geschieht mit den Mitteln der Malerei. Frank van Hemert lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Starnmeer bei Amsterdam.

Isa Dahl – LichtRäume

In vielfältigen Farbabstufungen führt uns die Künstlerin in den Facettenreichtum ihrer Malerei und das breite Spektrum ihrer Wirkungen. Die Unendlichkeit Ihrer Bildräume lassen sich nicht auf der Bildfläche begrenzen. Sie hinterlässt einen grandiosen ausschnitthaften Eindruck, ihrer unverwechselbarer Kunst.

24. November bis 15. Februar 2020

Isa Dahl, wanderung, 2019, Öl auf Leinwand, 170 x 120 cm

Art & Antik Messe Münster 26.2.-1.3.2020

 

 

GALERIE BENGELSTRÄTER

 

Stefan Pietryga, PAPPEL ( -blau, wirbel), 2019Linde pigmentiert und weiß gefasstH55 B 26 T 18 cm

 

Stefan Pietryga:
1954 in Ibbenbüren/Westfalen geboren. Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, Abteilung Münster. 1980 Meisterschüler bei Prof. Ernst Hermanns. 1990 erhält er das Bildhauerstipendium „Werkstattschloss“ der Stadt Wolfsburg und 1991 das Förderstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg, sowie 1993 das Stipendium Cité Internationale des Arts, Paris. Stefan Pietryga lebt und arbeitet in Potsdam.

Stefan Pietryga ist Maler und Bildhauer. Eine Hauptfigur seiner skulpturalen Arbeit ist sicher die Pappel, hauptsächlich in Holz und mit Farbe, blau wie der Himmel, aber auch in Bronze gegossen, grün und schwarz patiniert. Sein Interesse für diese spezielle Art Baum resultiert aus einer intensiven Auseinandersetzung mit romanischen Bauten. Pietryga sucht ein Pendant zu dieser Stilrichtung, die sich durch Wucht und Schwere auszeichnet. Die Pappel mit ihrer markanten aufragenden Form schien ihm besonders geeignet. Bald entwickelte sie sich aus diesem Kontext zu einer eigenständigen Figur. Pietryga arbeitet mit Säge und Beil in groben und kantigen Formen aus dem Holz. Um sie in der Landschaft hervorzuheben bemalt er sie in Ultramarine um Vorstellungen von Himmel, Tiefe, Transzendenz und Immaterialität zu wecken. Ein anderer Teil der künstlerischen Aussage Pietrygas sind seine Aquarelle. In den Großformaten auf Papier gerät die nie monochrome Farbfläche selbst in Bewegung, wird Spiegelbild der Schrittfolgen der tanzenden Menschenmenge, deren Muster wiederum den Ort oder die Farblandschaft definiert, an dem die Bewegungen stattfinden. Wir sehen Figuren, die sich an mehreren, an einer Vielzahl von topographischen punkten gleichzeitig befinden, denn an sich sind die farbigen Schemen ohne Individualität, ohne eigene Identität. Sie sind Variationen einer grundsätzlichen Figur: des Passanten. Der Passant bestimmt durch seine Wege und die Schnelligkeit seiner Bewegung die Konturen eines Ortes.

 

 

 

 

 

Silke Leverkühne, Clarenbach I, 2017 Eitempera/Leinwand, 140 x 220 cm

 

Biografie von Silke Leverkühne:

1953 in Rendsburg geboren. 1971 – 78 Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschülerin bei Alfonso Hüppi. 1975 – 76 Studium an der Academica di Belle Arti in Florenz. 1985 – 86 Atelieraufenthalt im Künstlerhaus Bethanien in Berlin. 1987 – 89 Stipendiatin der Günther-Peil-Stiftung des Leopold Hoesch Museums in Düren. 1989 Förderpreis der Stadt Düsseldorf. 1993 – 95 Gastprofessur für Malerei an der Gesamthochschule Kassel. Von 1999 – 02 Lehrauftrag an der Universität Gh Essen. 2002 – 03 Vertretungsprofessur an der Kunsthochschule Kassel. Seit 2004 hat Silke Leverkühne eine Professur für Malerei an der Universität zu Köln. Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf.

Helles glänzendes Licht, das sich im Wasser sammelt, blaue, diesige Himmel, die sich in den Seen spiegeln, ein Grün, ein Blau, Pflanzenformen, Gesträuch, Geäst, das die Wasserflächen überlagert, unterschlingt, vom Wasser reflektiert wird, sich im Wasser bricht: Oben und unten, außen und innen, die Zeit und ihr Fluss durchdringen sich in vielschichtigen, durchlässigen, diaphanen Bildgebilden. Die Welt ist da, und in der Malerei wird aus dem (unscheinbaren) Kontinuum der materiellen Welt ein dort verwurzelter Anblick, in dem sich Sehen und Gesehenwerden verschränken. Silke Leverkühnes Malerei entsteht eine Welt der Sichtbarkeit, die im Spielraum der unendlichen schöpferischen Möglichkeiten das Gegebene als Kern von Evidenz wieder findet, mit neuer Überzeugungskraft, im bestürzenden Wiedererkennen. Der Blick wandert in das Bildgeschehen hinein, bewegt sich im Bild, folgt den Farbstrudeln, den Klängen der Farbbegegnungen, den Spiegelungen, die in schimmernden Farbschleiern aufblitzen und wieder verschwinden, erfährt Brüche, Verdichtungen, Schichtungen, und Lockerungen: eine Entdeckung der subtilen Verflechtung, die das Bild – zwischen opus und actus – entwickeln, eine gleitende Bewegung, die die komplementären Größen, die Form und den Sachinhalt balanciert und immer wieder neu entfaltet.

Dorothée Bauerle-Willert

discovery art fair, Frankfurt

Discovery art fair, Frankfurt 2018 – Messe für Internationale Kunst

Anna-Lena Straube

intersectio viribus, 2018, Acryl auf Leinwand, 170 x 200 cm

Rainer Augur

The red taxi time square 62, 2018, Öl auf Leinwand, 120 x 160 cm